Monday, October 12, 2009

Autofahren

Das Autofahren ist hier anders als bei uns. Nicht viel, aber etwas.

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Die Höchstgeschwindigkeit ist gering. Auf der Autobahn üblicherweise 60mph, was 96km/h entspricht. Östlich der Cascades werden immerhin 70mph erlaubt. Die meisten Leute halten sich dran. Geschwindigkeitsüberschreitungen sind im Prinzip teuer, die Polizei aber anscheinend meist nett. Ein Bekannter ist mit einer mündlichen Verwarnung davon gekommen, und als wir am Wochenende 14mph über dem dort geltenen 35mph Limit lagen, hat der Polizist es netterweise auf die kleinstmögliche Überschreitung von 5mph korrigiert. Geschwindigkeitsüberschreitungen haben nicht nur direkte Kosten (bis zu $500) zur Folge, auch die Versicherung erfährt davon, was i.d.R. steigende Beiträge zur Folge hat.

So etwas wie Datenschutz steckt hier eh in den Kinderschuhen. Allerdings regt es auch keinen auf, wenn Hauspreise oder Verbrecher öffentlich einsehbar sind, oder jeder Kunde beim Betreten eines T-Mobile-Shops automatisch fotografiert und das Gesicht gespeichert wird.

Zurück zum Verkehr. Man fährt langsam und gelassen, mit dem Vorteil, dass er Verkehr i.d.R. fließt. Es ist etwas gewöhnungsbedürftig, wie lange es teilweise dauert, bis jemand an einer grünen Ampel anfährt, oder mit welchem Tempo manche die Straße entlang schleichen. Hupen ist total unüblich und als unhöflich verpönt. Man wartet eben oder überholt.

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Die Ampeln sind üblicherweise auf der anderen Straßenseite angebracht (oft hängend), Haltelinien gibt es nicht immer. Da heißt es aufpassen. Toll ist, dass man an jeder Ampel, an der es nicht explizit verboten ist, auch bei rot rechts abbiegen darf (von einer Einbahnstraße in eine andere auch links). Eingebauter grüner Rechtsabbiegerpfeil sozusagen, denn stoppen muss man auch hier.

A propos Stop. Rechts-vor-Links gibt es gar nicht hier. Wenn man kein Schild sieht, heißt das, man hat Vorfahrt. Das gelbe Du-hast-Vorfahrt-Spiegeleischild spart man sich hier. Kreisverkehre gibt es so gut wie keine, aber All-way-stops. Das sind Kreuzungen, bei denen jede Straße gleichberechtigt ist und ein Stopschild trägt, oft mit dem Zusatz "Four-way stop". Das funktioniert so: Jeder hält an, und dann wird nacheinander gefahren. Und zwar genau in der Reihenfolge, in der man an der Kreuzung angekommen ist und angehalten hat. Klingt komisch, ist aber so. Und funktioniert erstaunlicherweise supergut.

Verkehrsschilder mit Symbolen drauf sind Mangelware. Meist steht in Klartext-Englisch drauf, was man zu machen hat. "No right turn on red", "Ped x-ing", "Do not pass" oder "Speed limit 60mph".

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A propos Parken. Eigentlich ganz einfach: Da wo man's nicht darf, ist der Bordstein angemalt. Rot für Parkverbot, weiß für Ladezonen, gelb für sonstiges. Letztere beide Varianten sind meist durch ein Schild näher erläutert. Das kann ganz schön kompliziert sein: Bei so etwas wie "No parking. Tow-away zone. 6a-7a, 1p-6p. 2h only 6p-7p" muss man schon etwas Gehirnschmalz investieren, um raus zu bekommen, ob man nun gerade dort stehen darf oder nicht. Die Parkschilder sind i.d.R. relativ klein, d.h. in ca. 50cm Höhe angebracht, was das Stadtbild m.E. weniger verschandelt als die deutschen hohen Einheitsschilder.

Ausfahrten von Autobahnen kann es auf jeder Seite geben, also auch links, da heißt es aufpassen. Auf den Freeways gibt es außerdem oft separate Fahrspuren oder ganze Autobahnstreifen, die für Busse und/oder Fahrgemeinschaften mit mehr als zwei Personen im Auto reserviert sind. Z.B. ist der gesamte mittlere Teil der I-90 Schwimmbrücke eine dreispurige Express Lane, die je nach Tageszeit in Richtung Seattle oder Bellevue freigeschaltet ist.

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Die Autos sind sehr gemischt. Es gibt viele europäisch anmutende Wagen, aber natürlich auch die "klassischen" großen SUVs, Pickups und sonstigen light trucks. Wobei geländegängigere Fahrzeuge hier tatsächlich sinnvoller sind als bei uns, da die Berge so nah sind, es in Eastern Washington jede Menge Schotterstraßen gibt, und auch der Weg über die Cascades im Winter etwas schwieriger sein kann.

Soviel zum Verkehr, ich hoffe, ich habe nichts vergessen.

Thursday, October 1, 2009

Diverses


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  1. Es wird Herbst in Seattle. Waren es noch fast 30 Grad in der Stadt während ich auf Maui war, sind es heute 18, morgen 13 Grad. Wie ich gehört habe, gab es in Deutschland den ersten Frost, genauso wie in Idaho. Der Sommer ist nun endgültig vorbei, heute war es nieselig, typisches Seattle-Wetter.
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  2. Passend zum Wetter: Ich bin krank. Zumindest eine Erkältung, oder grippalen Effekt, oder was auch immer der medizinisch richtige Term ist, habe ich. Auf in den Supermarkt und nach Herzenslust Selbstmedikamentation betreiben. Eigentlich wollte ich ja nur "Vick MediNite" kaufen (hier: NyQuil) — dass es ein ganzes Regal ähnlicher Mittelchen gibt, hat mich dann aber doch wieder überrascht. Darfs denn der Saft sein, die Tablette, oder der Lutschstreifen? Original Vick, Tylenol, Theraflu, oder doch lieber die Safeway Hausmarke? Den Klassiker oder die nicht müde machende Tagesvariante? Im original Mentholgeschmack, oder lieber Wildkirsche? Zuckerfrei gibt es auch.
    Ich hab mir dann das feine hier ausgesucht;
    Orange | Beautiful Remedy
  3. Heiße Zitrone: Ist hier unbekannt. Gestern in einem Restaurant habe ich danach gefragt. Man ist ja kundenfreundlich, also wurde mir flugs eine Tasse heißen Wassers plus drei Scheiben Zitrone angeboten. Ich habe den sympathischen Kellner dann auf fünf Scheiben hochgehandelt und der Dinge geharrt, die da kommen sollten. Ok, das Wasser war heiß. Statt fünf Scheiben gab es fünf Zitronenschnitze, kleiner als die, die man sonst in sein Desparados steckt. Und Ausquetschen durfte ich sie mit der Hand. Naja. Ich hätte vermutlich mit der Kultur gehen sollten und mir zwei Vitamin-C-Kapseln mit 'ner Diet Coke runterspülen müssen. Ok, genug Sarkasmus jetzt, wahrscheinlich gibt es andere amerikanische Hausmittelchen, die ich dafür nicht kenne.
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  4. Tankstellen. Die großen Ketten nerven oft. Sie nehmen deutsche Kreditkarten, fragen dann aus "Sicherheitsgründen" nach der Postleitzahl, sind aber zu doof, die deutsche PLZ auszuwerten. Dann muss man immer reinlatschen, Karte da lassen, raus latschen, tanken, rein latschen, zahlen, rauslatschen.

    Einfacher ist es da z.B. bei 76. Dort werde ich nicht als Ausländer diskriminiert. Karte reinstecken, Zapfrüssel in den Tank stecken, tanken, Quittung nehmen, wegfahren. Fast. Einen Trick muss man hier nämlich noch kennen: an vielen Zapfsäulen muss man einen Hebel nach oben umlegen, damit das CO2-spendende Nass den Tank füllt. Ich hoffe, das ist auf dem Foto erkennbar.
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  5. Obwohl es Dollarnoten in den Nennwerten 1, 2, 5, 10, 20, 50, 100 gibt sind a) Zweidollarnoten sehr selten anzutreffen und b) ist auch alles oberhalb der $20-Note eher exotisch. Das führt dazu, dass man vom Geldautomat gerne mal mit einer dicken Tasche zurück kommt.

Portland

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Portland ist die größte Stadt in Oregon. (Aber nicht die Hauptstadt, was genauso für Seattle und Washington gilt. Um Kommunalpolitik und Landespolitik sauber zu trennen, sind die Hauptstädte der einzelnen States i.d.R. recht klein. Vancouver, WA (nicht zu verwechseln mit Vancouver, BC, British Columbia, Canada) für Washington, Salem, OR für Oregon und z.B. Albany, NY für New York State.)

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Portland ist wie Seattle eine sehr liberale Stadt, allerdings kleiner, flach und unhügelig, und deutlich weniger städtisch. Dafür noch entspannter und Hippie-freundlicher. Auch eine Elvis-Automaten-Kirche haben wir gefunden. 24 hour church of Elvis. Weddings! Confessions! Sermons! 3 Miracle for the price of one. Act now while supplies last.

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Auch der Autor der Simpsons, Matt Groening kommt aus Portland. Einige der Figuren der Serie (Flanders, Quimby) sind nach Straßennamen der Stadt benannt.

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Einige der guten Mikrobrauereien sind ebenfalls in Portland, z.B. Rogue, wo wir vor der Abfahrt noch ein Bierchen gezischt haben.

Refreshing | Rogue IPA

Bahnfahren in den USA

Amtrak betreibt das öffentliche Schienennetz in den USA. Es gibt eine Verbindung von Seattle nach Portland mit dem "Cascade Express", die ich ausprobiert habe.

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Die Tickets kann man online buchen. Wie bei uns auch sind die Fahrkarten günstiger, wenn man früh bucht. Unsere Hin- und Rücktickets kosteten $80, also etwa €55 — für 3,5h Zugfahrt pro Strecke ein guter Preis.

Die Fahrscheine kann man dann an einem Automaten am Bahnhof abholen. Sie sehen aus wie Flugtickets, Sitzplätze gibt es aber keine darauf.

Wer denkt, dass man jetzt den Bahnsteig betreten und einsteigen kann, irrt. Das System ähnelt eher dem der Fluggesellschaften. Koffer kann man aufgeben, danach stellt man sich in die Schlange zum "check in". Hier wird aber nur kurz das Ticket kontrolliert und eine Pappkarte mit den Sitzplätzen erstellt. Die Platznummern werden dazu von einem Bogen mit Aufklebern abgezogen. Einfach, aber effektiv.

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Danach darf man auf den Bahnsteig und den Zug besteigen. Alles ähnlich wie bei uns, nur die Loks haben amerikanische Ausmaße. Trotzdem ist das ganze nicht besonders schnell, die Strecke beträgt 280km, im Schnitt kommt der Zug also auf 80km/h.

Der Zettel mit den Platznummern muss dann oberhalb der Sitze in eine Plastiklasche gesteckt werden. Das ist den Schaffnern sogar wichtiger, als dass man eine Fahrkarte hat, war mein Eindruck.

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An der nächsten Station rächt sich das System mit den Klebezettel. Am Startbahnhof kann man natürlich schön Plätze vergeben, allerdings hat der nächste Bahnhof keine Chance zu erfahren, welche schon belegt sind und welche nicht. (Es sei denn, jemand würde den Zettel mit den fehlenden Aufklebern faxen.) Daher dürfen die Leute dort ganz normal einsteigen und sich einen Sitzplatz frei wählen. Aha.

Abgesehen von ein paar skurrilen Verhaltenshinweisen, die per Lautsprecher durchgegeben wurden (Keine Schuhe ausziehen! Hemd anlassen!), war die Fahrt ruhig, sehr angenehm und superpünktlich. Auf jeden Fall deutlich entspannender, als das ganze mit dem Auto zurück zu legen. Was nach dem Oktoberfest am Abend zuvor eh nicht zu empfehlen gewesen wäre.

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Friday, September 18, 2009

Bundestagswahl


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Originally uploaded by fxp
Briefwahl. Es ist wieder so weit. Mit den ganzen Codes von der Wahlbenachrichtigungskarte, die mir Kathrin netterweise geschickt hat, kann man im Internet die Wahlunterlagen bestellen.

Recht schnell ist dann der lange Zettel (siehe Foto) da. Kreuzchen drauf, eins links, eins rechts, ab in den blauen Umschlag, Wahlschein unterschreiben, alles zusammen in den roten Umschlag und ab zur Post.

Wer noch unsicher ist, kann mal schauen, bei welcher Partei der Wahl-O-Mat die meisten Übereinstimmungen findet. Hat bei mir ganz gut gepasst mit den Parteien, mit denen ich eh geliebäugelt hatte.

Also, auf auf und Zensursula abwählen!

Monday, September 14, 2009

Wicked

Es ist unglaublich. Nachdem schon alles verloren schien, kommt es mir jetzt so vor, als ob der Sommer zurückgekehrt sei. In Leavenworth hatten wir fast 30 Grad, und auch in Seattle knallte am Sonntag die Sonne (auch wenn es westlich der Cascades natürlich —oder Gott sei Dank— nicht ganz so warm war).

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Das richtige Wetter also für einen Spaziergang. Von Norden her in die Innenstadt, den Elliot Bay und Myrtle Edwards Parks folgend, um ein paar Crumpets zu essen. Das sind so eine Art dicke Pfannekuchen, die es mit leckeren Belägen gibt: Pesto & Tomate, Lachs & Gurke, Nutella, Ei mit Blue cheese...

Danach hatte Stefanie eine geniale Idee. Für das (größtenteils ausverkaufte) Musical "Wicked" werden 2h vor Vorstellungsbeginn Karten verlost, die dann schlappe $25 kosten. Und, tatam, prompt waren wir die ersten, deren Los aus dem Hut gezogen wurde.

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Zwar linker Außenrand, aber Reihe drei oder fünf oder so. Genau genommen sogar erste Reihe, denn in dem Sitzblock gab es vor uns keine weiteren Sitze, nur die Bühne. Sehr genial. Hier ein Ausschnitt, der Ohrwurm geht etwa ab 3:30 los.



Worum geht's? Ich empfehle dazu den genialen Artikel von USA erklärt-Autor Scot W. Stevenson. Neben dem Inhalt erklärt er auch den Ursprung solcher Sätze wie "There is no place like home" oder "You're not in Kansas anymore", denen ich auch im Alltagsleben schon begegnet bin.

Kurz gesagt: "Es gibt in jeder Kultur Standardwerke, die man als bekannt voraussetzt. In unserem Breitengrad – oder zumindest Längengrad – gehörten 2.000 Jahre lang die griechischen Heldensagen dazu; dank der modernen Bildungsprioritäten weiß heute aber kaum noch jemand, dass Odysseus sieben seiner zehn Reisejahre damit verbrachte, die Nymphe Kalypso zu vögeln. Die Bibel ist auch ein solches Werk, noch zumindest. Die Deutschen haben Grimms Märchen beigesteuert. Und ständig kommen neue Quellen hinzu: Ob es einem gefällt oder nicht, ein großer Teil der Menschheit versteht inzwischen eher Anspielungen auf Hannibal Lecter als auf Hektor.

Nun gibt es im angelsächsischen Raum einige Werke, die ständig zitiert werden, aber in Deutschland nicht bekannt genug sind, als dass jede dieser Anspielungen erkannt wird. Dazu gehören große Teile von Shakespeare, Bücher wie Alice in Wonderland oder [...]: The Wizard of Oz."


Ein Kinderbuch also. Im Grunde geht es um ein kleines Mädchen, Dorothy, dessen Haus durch einen Wirbelsturm ins Land Oz geweht wird. Das Haus landet auf der Hexe des Ostens. Dorothy zieht dann los, um die Hexe des Westens zu vernichten und den Wizard von Oz zu besuchen. Das schafft sie wie in jedem guten Kinderbuch zu erwarten auch, allerdings nur dank der Hilfe der Hexe des Nordens und ihrer drei Weggefährten: einem Blechmann, einer Vogelscheuche und einem feigen Löwen. Ach ja, und dank einiger fliegender Affen. Nette Geschichte, lohnt sich — eben weil es so eine Art "Hänsel und Gretel" der USA ist.

Das Musical ist raffiniert gemacht. Es erzählt, was vor, während und nach dem Handlungsstrang passiert, der in dem Buch dargestellt wird und gibt dem ganzen eine völlig neue Bedeutung. Nun empfindet man eine Hexe, die in dem Buch selbstverständlich böse war, als gut, die gute als böse, weiß, warum die Affen fliegen und woher der Blechmann kommt. Gut konstruiert und glaubhaft präsentiert.

Fazit: Es passte alles. Gute Plätze, packend buntes Bühnenbild, Ohrwurm-Songs und kulturell-intellektueller Anspruch. Ach ja: Und man bekommt was für's Geld, das Musical dauert 2.5h plus Pause.

P.S.: Seattle hat den Spitznamen Emerald City und ist damit natürlich der ideale Ort, um das Musical zu sehen, denn auch der Wizard von Oz wohnt in Emerald City...

P.S.2: Gerade nochmal recherchiert, woher der Spitzname eigentlich kommt. Und siehe da, die Katze beißt sich in den Schwanz. 1982 wurde eine Wettbewerb für einen Spitznamen für Seattle ausgerufen. Ergebnis: Emerald City, in Anlehnung an den "Wizard of Oz".

Hier noch der zweite Hit aus dem Musical:

Leavenworth II

Leavenworth war interessant, aber ehrlich gesagt, ist man in 'ner guten Stunde durch. Und den Rest der Zeit mit Bier und (typisch deutschem) Sauerkraut-Hotdog will man auch nicht verbringen, schließlich muss man noch 2h zurück nach Seattle fahren.

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Aber der Ort ist traumhaft gelegen, Wanderungen bieten sich wieder mal an. Gut, dass wir unsere erfahrene Wandrerin Charlene dabei hatten: Zweimal um die Ecke, und schon waren wir am Icicle Canyon.

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Ein Stündchen bergauf gewandert, Blick genossen, ausgeruht, wieder runter. So früh war es dann auch nicht mehr, die Sonne neigte sich bereits dem Tale zu. (Ach, wie poetisch.)

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Lustiger weise haben wir dann am Straßenrand Alpakas gesehen.

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Die Viecher sehen einfach zum Brüllen knuffig aus. Wer das auch findet, kann hier noch ein paar weitere Fotos von den Tierchen sehen.

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Dann flugs weiter zum Lake Wenatchee.

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Wow! Ich bin wieder mal begeistert. Ein traumhaft im Wald gelegenes Freizeitgelände an einem tollen See am Fuß der Cascades. Die Sonne ging unter, und plötzlich hörten wir vom anderen Ufer aus ein Rudel Kojoten heulen. Es klang wie eine Wolfsmeute, mir wurde aber glaubhaft versichert, dass es keine sind.

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Der Sonnenuntergang über Berg und See beendete dann (bis auf die Rückfahrt) unseren tollen Samstagsausflug.

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